Mandanteninformation Juni 2012

Die Führung von Fahrtenbüchern führt immer wieder zu Problemen mit der Finanzverwaltung. Ein Fahrtenbuch wird nur als solches anerkannt, wenn es zeitnah und in geschlossener Form geführt wird. Es ist müßig, ein Fahrtenbuch in Form einer Lose-Blatt-Sammlung oder in Form einer Excel-Datei zu führen. Die Finanzverwaltung akzeptiert dies nicht und das oberste deutsche Steuer-gericht hat dies bereits mehrfach abgelehnt.Die elektronische Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen ist nicht verfas-sungswidrig. Da bereits heute mehr als 85 % aller Unternehmen über einen Internetanschluss verfügen, liegen unbillige Härten, die eine Abgabe auf Papier möglich machen würden, in der Regel nicht vor. Dies gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen hohe Gewinne erzielen.Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Blitzlicht-Ausgabe oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Blitzlicht_06-2012