Category Archives for Mandanteninformation

Mandanteninformation März 2012

Unternehmer, die innergemeinschaftliche Lieferungen erbringen, müssen sich auf die neuen Vorschriften einstellen, die am 01.01.2012 in Kraft getreten sind. Neu ist die Gelangensbestätigung als Belegnachweis. Bei Fahrzeugen muss die Fahrzeug-Identifikationsnummer buchmäßig aufgezeichnet werden.

Grundsätzlich gilt, dass Handwerkerleistungen im Haushalt nur dann begünstigt sind, wenn sie nicht zu einem Neubau führen. Maßnahmen für einen Garten, also an Grund und Boden, fallen nicht unter den Begriff „Neubau“. Grund und Boden ist stets vorhanden, durch Arbeiten daran wird nichts Neues geschaffen.

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Mandanteninformation Februar 2012

Wenn eine Privatperson zusammen mit ihren Angehörigen in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union versteuerte Zigaretten für den Eigenbedarf erwirbt und diese anschließend von allen Personen selbst nach Deutschland verbracht werden, ist dies steuerfrei. Dies gilt auch, wenn die Zigaretten später unter den Angehörigen verschenkt werden.

Der Bundesfinanzhof hatte in mehreren Entscheidungen klargestellt, dass Kosten der erstmaligen Berufsausbildung und für ein Erststudium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen werden können. Der Gesetzgeber hat schnell gehandelt und das Gesetz geändert. Es ist nur noch ein Sonderausgabenabzug (ab 2012 erhöht auf 6.000 € p. a.) möglich.

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Mandanteninformation Januar 2012

Nach ELENA kommt ELStAM. Nach dem mit erheblichem Aufwand für Arbeit­geber eingeführten und kurz danach wieder abgeschafften Programm ELENA stellt sich heraus, dass auch die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte erneut verschoben werden muss. Die Behörden haben kurz vor der Einführung bemerkt, dass die Systeme des Bundes und der Gemeinden nicht kompatibel sind. Diese späte Erkenntnis führt zu erheblicher Mehrarbeit für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Finanzverwaltung und letztlich zur Verschiebung auf den 01.01.2013.

Bilanzierende Unternehmen sollten sich frühzeitig auf die Umstellung der unter­jährigen Buchführung einstellen, um für die ab 2013 gesetzlich vorgeschriebene Abgabe der E­Bilanz gewappnet zu sein.

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Mandanteninformation Sonderausgabe II-2011

Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 sollen Weichen gestellt werden, um Steuerzahler und Steuerverwaltung von Erklärungs- und Prüfungsaufwand zu entlasten. Für den Steuerzahler sollen Anspruchsvoraussetzungen wegfallen oder vereinfacht werden und Dokumentationsaufwand (Aufwand zur Beschaffung, Aufbereitung und Übermittlung von Daten und Nachweisen) verringert werden. Die bei der Steuerverwaltung frei werdenden Kapazitäten könnten für komplexe und risikoträchtige Fälle genutzt werden. Die Ansätze sind gut, aber sicher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

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Mandanteninformation Dezember 2011

Vor dem Jahreswechsel müssen viele Vereinbarungen aufgrund steuerrechtlicher Änderungen geprüft werden. So sollte z. B. bei verbilligter Vermietung – insbesondere an Angehörige – eine Anpassung der Kaltmiete auf 66 % der ortsüblichen Miete vorgenommen werden, um eine Kürzung der Werbungskosten zu vermeiden.

Vorsicht ist bei der in vielen Branchen üblichen Nettolohnvereinbarung geboten. Für den Arbeitgeber kann es sehr teuer werden, wenn der Arbeitnehmer von einer günstigen Steuerklasse in die Steuerklasse V wechselt. Die vom Arbeitgeber zu übernehmenden Steuern und Sozialabgaben inkl. des Arbeitgeberanteils können sich schnell zu mehreren Tausend Euro summieren.

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Mandanteninformation November 2011

Für den Monat November 2011 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie interessieren könnten oder möglicherweise sogar betreffen. Zum Beispiel:

Hat ein Unternehmer einen überwiegend betrieblichen genutzten PKW ohne Vorsteuerabzugsmöglichkeit erworben, ist es machbar, diesen PKW angemessene Zeit vor dem beabsichtigten Verkauf  umsatzsteuerfrei zu entnehmen. Geschieht dies nicht, ist beim Verkauf die volle Umsatzsteuer fällig. Eine Differenzbesteuerung ist nicht möglich.

Ein Arbeitnehmer kann nur eine regelmäßige Arbeitsstätte haben. Dieser vom Bundesfinanzhof entwickelte Grundsatz ist zukünftig bei Fragen zu Reisekosten, Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwand zu berücksichtigen.

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Mandanteninformation Oktober 2011

Für den Monat Oktober 2011 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie interessieren könnten oder möglicherweise sogar betreffen. Zum Beispiel:

Aufwendungen für die berufl iche Erstausbildung und das Erststudium nach dem Schulabschluss können in voller Höhe abziehbar sein. Betroffene Personen sollten auch schon für vergangene Jahre Einkommensteuererklärungen (frühestens ab 2007) abgeben und die angefallenen Werbungskosten geltend machen, damit vom Finanzamt ein Verlustvortrag festgestellt werden kann.

Die Finanzverwaltung hatte Personen, die Anteile an Kapitalgesellschaften zu einem symbolischen Betrag von 1 € veräußert hatten, den vollen Verlustabzug versagt und das Halbeinkünfteverfahren angewandt. Dem hat der Bundesfi nanz-hof widersprochen. Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber dies nun endlich akzeptiert.

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Mandanteninformation September 2011

Für den Monat September 2011 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie interessieren könnten oder möglicherweise sogar betreffen. Zum Beispiel:

Aufwendungen im Zusammenhang mit der Führung eines Zivilprozesses sind jetzt als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Es sind allerdings einige Voraussetzungen zu beachten. So muss der Prozess mit Aussicht auf Erfolg geführt werden. Dies wird sicher zu neuen Rechtsstreitigkeiten mit dem Finanzamt führen.

Der Verkauf eines privaten Grundstücks innerhalb der „Spekulationsfrist“ unterliegt in der Regel nur der Einkommensteuer. Unter Umständen kann der Überschuss aus solchen Verkäufen aber auch noch der Gewerbesteuer unter liegen. Aus diesem Grund sollte jeder Verkauf mit dem Steuerberater abgestimmt werden.

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Mandanteninformation August 2011

Für den Monat August 2011 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie interessieren könnten oder möglicherweise sogar betreffen. Zum Beispiel:

Leistet nur einer der Ehegatten Einkommensteuervorauszahlungen und ist abzusehen, dass diese Vorauszahlungen nur auf seine Einkommensteuer angerechnet werden sollen und nicht auf die des anderen Ehegatten, muss dies dem Finanzamt jeweils bei Zahlung der Vorauszahlungen gesondert mitgeteilt werden. Andernfalls werden die Vorauszahlungen je zur Hälfte angerechnet.

Gesellschafter einer GmbH sollten den Beleg über die Einzahlung der Stammeinlage gesondert und dauerhaft aufbewahren. Im Fall der Insolvenz der GmbH ist man vor erneuter Einforderung der Einlage sicher und man kann den Verlust aus der Beteiligung gegenüber dem Finanzamt nachweisen.

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Mandanteninformation Juli 2011

Für den Monat Juli 2011 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie interessieren könnten oder möglicherweise sogar betreffen. Zum Beispiel:

Geschenke an Geschäftsfreunde sind nur unter bestimmten Voraussetzungen und in eingeschränktem Umfang oder gar nicht abzugsfähig. Für Zugaben gilt dies nicht. Deshalb sollte insbesondere bei Einladungen von Kunden oder Lieferanten z. B. zu Kino- oder Theaterveranstaltungen dokumentiert werden, was zugewendet wird.

Es ist immer wieder streitig, in welcher Höhe Aufwendungen für Bewirtungen abzugsfähig sind. Auch Betreiber von Restaurants müssen beachten, dass die Bewirtung zahlender Gäste mit z.B. einem Freigetränk voll abzugsfähig ist, während die Bewirtung anlässlich des eigenen Betriebsjubiläums nur zu 70 % berücksichtigt werden kann.

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